War Painting:

War Painting

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Ulica tolminskih puntarjev, Nova Gorica (OSM)

Besides all, this image is also a contribution to/comment on the landscapist’s current post titled “the art of war / what the camera cannot interpret”. Admittedly I have great difficulties/reservations with most kind of war photography and even more with war painting: The first one often is (and should be) that graphic that it’s hard to bear, while the second one is rarely graphic enough (Least you ask: Goya’s is). And all too often both crafts/arts have been commissioned to manipulate, to paint heroism where suffering and dying the most miserable death was all there was.

Most certainly I am biased, simple-minded, a European whimp, but what Eddie Adams, Nick Ut and James Nachtwey show of war is all that needs to be shown – and seen. Besides that, I’d sing with Pete Seeger “Ain’t gonna study war no more”.

4 thoughts

  1. Ich teile Deine Ansicht, Markus. Voll & ganz. Auch denke ich, dass die Arbeiten von James Nachtwey, das zeigen, was Krieg wirklich ist. Keine Heroisierung, nur Elend, Leid, Gewalt. Die Frage bleibt aber, wo wären wir in diesem Zeitalter des angeblichen Informationsüberflusses, diesem Zeitalter des angeblich sterilen Drohnenkrieges, der zur besten Sendezeit übertragen werden kann ohne das nicht manipulierbare Auge einiger weniger aufrechter Dokumentarfotografen, die den Blick dazwischen, dahinter & immer wieder ungekünstelt & gandenlos direkt darauf werfen. Ich denke dabei auch an die kürzlich verstorbene Anja Niedringhaus und ihre Arbeiten.

    Viele Grüße & weiterhin sichere Straßen, Fritsch.

    1. Florian, Du hast natürlich recht – wir brauchen gerade diese nicht-embedded Fotografen, damit die Dinge ans Licht kommen, die die Kriegsfürsten so gerne verstecken würden. Mir waren nur die vom Landscapisten gezeigten Bildbeispiele einfach zu oberflächlich (seltsam, ich halte ihn eigentlich eher für einen Links?intellektuellen), und in meiner ersten Reaktion war ich zu pauschal.

  2. Solche ‘heroischen’ Gemälde kenne ich zur Genüge; sie gibt es bei allen kriegsführenden Parteien. Sie gehören in die gleiche Kategorie wie Orden und Ehrenzeichen. Solange das noch so ist, wird sich auch nichts ändern, wie ja die derzeitige Lage eindrücklich zeigt.

    1. Ja, Hans, traurig genug. Und unsere Waffenhersteller verdienen kräftig mit, direkt oder indirekt. Und mit Orden und Heroisierungen fängt man den kleinen Mann, damit er sein Leben in die Wagschale wirft, während seine Befehlshaber bequem im Sessel sitzen.

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