5 thoughts

  1. Sehr schön!
    Wie ein Morandi-Gemälde, nur ohne Flaschen. Genauso still, unscheinbar im Sujet, und doch voller Spannung in der Flächenkomposition. Und die gedeckten Farben sorgen für die diffuse Stimmung.
    Gefällt mir ausgesprochen gut in seinem Changement zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit. Beide Lesarten sind möglich, weil die räumliche Wirkung so perfekt durch die Ausschnittwahl zurückgenommen wurde.

    Und Du verstehst Dich als das passgenaue Eckenstück? Oder wähnst Du Dich hinter den Fenstergittern?

    Gruß, Uwe

    1. Uwe, danke! Diese Ecke – ich kenne sie schon seit Jahren – ist natürlich ein Glücksfall, und bei bedecktem Himmel tut das diffuse Licht noch ein Übriges um solche Ambivalenzen sichtbar zu machen.

      Der Titel ist eine Hommage an R.E.M., “Losing my religion”, aber er passt auch gut zu meiner Gefühlslage – ich muss aufpassen, dass ich nicht allzusehr Gitter sehe.

    1. Thanks, Stephen. The light was luck, but I’ve walked by this corner quite a number of times. At the moment I’ve taken this picture, the cloudy sky provided the perfect illumination.

  2. Or was it that—this time—your mind was uncluttered with extraneous thoughts?

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